From Software Development to Rock Music....

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Statsviewer Homepage

Statsviewer hat inzwischen auch eine eigene Homepage:

http://statsviewer.sourceforge.net

Die Seite wurde komplett mit Maven2 generiert und ich muss gestehen, dass ich so langsam auch zum Maven Freund werde. Die Möglichkeit Webseiten für ein Projekt mit Maven2 zu generieren ist ein nettes und mächtiges Feature, das initial eine Menge Arbeit erspart.

Aktuell bin ich noch dabei, ein paar Bugs zu beheben, den Code aufzuräumen und die Doku zu erweitern.

Meine Kriterien an die 1.0 GA sind:
  • Keine bekannten Bugs
  • Sauberer und klar dokumentierter Source Code
  • Gute Dokumentation und FAQs

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Ankündigung: Vortrag auf JBoss World Orlando

Ich werde am 15. Februar eine Fallstudie auf der JBoss World in Orlando, FL vorstellen.

Im Rahmen der Fallstudie werde ich zusammen mit Francis Pouatcha von Adorsys und Werner Eberling von Mathema ein Projekt vorstellen, welches basierend auf EJB3, Seam, JSF und Rich Faces auf JBoss 4.2.0 eine Plattform für Kredite bei einer Bank in Deutschland umgesetzt hat.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Statsviewer ist veröffentlicht

Wie ich ja schon auf der W-JAX angekündigt habe, ist ein Open Source Projekt von mir in der Pipeline, welches die Analyse der Hibernate Statistics sehr einfach macht.

Dieses Projekt habe ich gestern in einer ersten Beta Version auf Sourceforge veröffentlicht:

http://sourceforge.net/projects/statsviewer

ENJOY!

Dienstag, 27. November 2007

Zitat des Tages

Das Zitat des Tages stammt von Trent Reznor (NIN), welcher nach Querelen um eine Plattform für Remixes mit seiner EX-Plattenfirma folgendes Blog posting veröffentlichte:

"Sometimes you just have to say... Fuck it. The remix site is up.

remix.nin.com"

Auf dieser Seite kann man sich Multitrack Files von Nine Inch Nails herunterladen, diese z.b. mit Garage Band remixen und dann auf selbiger Seite wieder veröffentlichen. Trent hat seine Musik also mehr oder minder "open sourced" und bietet seinen Fans jetzt eine sehr coole Plattform (ich verkneife mir das Wort Web 2.0) um Remixes auszutauschen.

Hab mir das heute mal angeschaut und es gefällt mir. Die Innovations Maschine "Trent Reznor" ist am Ball und ich bin gespannt was der Gute demnächst noch abliefern wird..

Donnerstag, 22. November 2007

iPhone Review

Nun habe ich mich zwei Wochen mit meinem iPhone gespielt und fasse meine Eindrücke mal hier zusammen..

Installation / Registrierung / Konfiguration:

Die grösste Hürde nach dem Auspacken war Herauszufinden, wie ich eine SIM Karte in das Gerät platziere. Ich hätte das Ding wohl aufmerksamer auspacken sollen ;-) Danach war der Prozess der Registrierung kinderleicht: An den Mac stecken, warten bis iTunes gestartet ist und dem Workflow folgen.. alles sehr intuitiv und einfach. Das Bestücken des iPhones mit Fotos, Musik und Videos ist identisch wie bei einem iPod. Praktisch ist die Möglichkeit, dass man Mail Account Konfigurationen vom Mac nach iTunes kopieren kann. Bei der manuellen Konfiguration von email Accounts am iPhone kann man auf Templates für die gängigen Email Provider zurückgreifen. Allerdings fehlt bei Google Mail noch die Möglichkeit einen IMAP Account zu konfigurieren, das müsste man komplett manuell machen. Alles in allem lässt sich das iPhone extrem leicht initial einrichten und danach auch konfigurieren und synchronisieren. Gut ist auch, dass Data Roaming per default deaktiviert ist.

iPod:
Zur iPod Funktion kann ich nur sagen: der beste iPod, den Apple je gebaut hat. Cover Flow am iPhone ist richtig cool. Mehr als "perfekt" gibt es dazu nicht zu sagen.

Mail:
Mail wurde gut umgesetzt. Alle wichtigen Features sind vorhanden. Was ich vermisse sind Signaturen pro Mail Account und OpenVPN Support (wobei ich diesbezüglich grosse Hoffnungen in das Apple SDK hab). Die Texteingabe funktioniert nach einem Tag Übung hervorragend. Das ich definitiv nicht mit einem Blackberry zu vergleichen. Mäuseklavier adé, allerdings macht das hinterlegte Lexikon ab und an schon sehr merkwürdige Vorschläge.

Safari:
Safari ist die mit Abstand instabilste Anwendung des iPhones und stürzt mir alle 2-3 Tage mal ab. Das ist kein grosses Problem weil der Rest des iPhones stabil weiterläuft. Ansonsten macht Internet Surfen mit dem iPhone ne Menge spass und die "Doppel Klick" Vergrösserung (zweimal auf den bild) ist super intelligent. Ein nativer RSS Reader würde mir auch noch gut gefallen. Aber am Ende des Tages muss man schon zugeben, dass das iPhone das erste Gerät ist, das anständiges Internet browsen ermöglicht.

Telefonieren / SMS:
Hier kann man nix falsch machen, ist alles gut umgesetzt. Visual Voicemail ist toll, brauch ich aber nicht wirklich. Das viel angeprangerte MMS Feature benötigt am iPhone keiner weil man die Bilder kostenlos in voller Auflösung per mail verschicken kann.

Kalender / Maps / Fotos / Kamera / You Tube / ...
Die restlichen Anwendungen sind gut bis sehr gut. Insbesondere Maps und Fotos können überzeugen. Überraschend war für mich You Tube, das funktioniert am iPhone hervorragend und ist auch mit EDGE halbwegs nutzbar. Der Kalender ist anständig aber nicht besonderes. Bei Maps würde ich mir noch eine Ortung anhand der Subnetze wünschen. Die Lokalen Suchen via Maps sind richtig gut und liefern hervorragende Ergebnisse. Ich würde mir nur noch wünschen, dass z.b. die Suche nach "HotSpot Nürnberg" alle T-Mobile HotSpots in Nürnberg liefern würde, das wäre richtig stark.

T-Mobile Tarife / Netzqualität / EDGE Geschwindigkeit und warum ich UMTS nicht vermisse
Ich gebe es zu: anfangs war auch ich über die T-Mobile Tarife erbost, muss aber zugeben, dass ich zu früh und ohne Vergleich losgeschimpft habe. Ab dem mittleren Tarif sind die Konditionen absolut wettbewerbsfähig. Die HotSpot Flatrate, welche auch vom MacBook aus nutzbar ist, sollte nicht unterschätzt werden. Hier fehlt mir aber noch ein automatisches Einbuchen des iPhones ins T-Mobile WLAN: momentan muss man immer noch seinen Username und sein Passwort im Browser eintippen, wehe dem, der das im Starbucks vergisst.. derjenige ist in der Zeit mit einem WLAN verbunden, welches keine Internet Connection liefert. Mit der Qualität der Verbindungen und der EDGE Abdeckung bin ich voll zufrieden.
EDGE ist kein Datenturbo, aber für das was man mit dem iPhone online treibt ist die Geschwindigkeit völlig ausreichend. Als Ausnahme mag vielleicht You Tube gelten, aber mit ein bisschen Geduld kann man sich immer noch den Rambo 4 Trailer via You Tube über EDGE anschaun ;-). Vor diesem Hintergrund ist mir auch eine längere Batterielaufzeit wichtiger als ständig mit Top Speed im Internet zu sein.

Verarbeitung:
In Sachen Qualität der Verarbeitung gibt es nur einen Kritikpunkt: die mitgelieferten Kopfhörer sind grottenschlecht weil ihr Klang nicht gut ist und weil sie nicht im Ohr halten. Dort hätte man durchaus mehr Qualität liefern könnne. Ansonsten ist die Ausstattung bestehend aus iPhone, USB Kabel, Dock, Stromadapter, (miesen) Kopfhörern in Ordnung.

Fazit:
Nokia, Sony Ericson, Siemens, Motorola, RIM, ... schämt Euch!! Das iPhone hat bei weitem nicht jedes Feature, aber die Features, die es hat machen Sinn und sind perfekt implementiert.

Dennoch ist das iPhone nicht frei von Makeln.
Meine Wunschliste für das nächste Software Update lautet:
- Signatur pro Mail Account
- Terminal.app (da werde ich wohl vergeblich hoffen)
- OpenVPN Support
- Flickr Integration in Fotots
- Alle T-Mobile HotSpots in Maps
- Automatische Anmeldung an T-Mobile HotSpots
- Höhere Stabilität von Safari
- Besseres Wörterbuch

Samstag, 10. November 2007

Hotspot Zugangsdaten für iPhone

Wer noch keine Zugangsdaten für die T-Mobile Hotspots per SMS erhalten hat, kann diese selbst wie folgt anfordern:
SMS an 9526 mit dem text "open" schicken. Kurz darauf sollte man eine SMS mit den Zugangsdaten aufs iPhone erhalten.

Die Zugangsdaten sind auch von anderen WLAN fähigen Geräten (PSP, Mac Book,...) nutzbar. Laut Aussage eines Mitarbeiters im T-Punkt wird der Hotspot Traffic nicht auf in das Traffic Volumen der jeweiligen iPhone Tarife gezählt.

Angesichts dieser Tatsache ist es mir ein Rätsel, warum das so nicht proaktiver von Seiten der Telekom kommuniziert wurde. Denn vor diesem Hintergrund, sind die (ursprünglich auch von mir) kritisierten Tarife, den kleinen mal ausgenommen, als fair zu bezeichnen.

Ich hab immer noch eine Menge Freude mit dem Gerät, konnte heute Nachmittag beim Shoppen mit meiner Freundin ständig die Fussball Ergebnisse auf www.kicker.de verfolgen ;-)

Freitag, 9. November 2007

Ich konnte nicht widerstehen

iPhone = meins

Ein Review kommt bald. Erster Eindruck: irre

Donnerstag, 8. November 2007

Back from W-JAX 07

Nach einer langen Fahrt von München nach Nürnberg mit ein paar Staus bin ich endlich daheim und eine tolle, aber ganz schön anstrengende Woche liegt hinter mir: die W-JAX im tollen Arabella Sheraton Grand Hotel in München. Ich war Mitglied des Advisory Boards und es ist interessant zu sehen, wie eine Konferenz, mit der man sich schon sehr früh beschäftigt am Ende abläuft.
Leider konnte ich nicht allzuviele Sessions besuchen und bei zwei Sessions wurde ich auch noch via Handy rausgeklingelt, aber ich konnte doch ein paar Interessante Eindrücke mitnehmen. Die beste Session, die ich gesehen hab, war "Spring OSGI" von Bernd Kolb, Martin Lippert und Gerd Wüterich. Super Inhalte und ganz tolle Speaker.. gut gemacht Jungs, hat mir sehr gut gefallen. Shaun Smith von Oracle erzählte viel Interessantes über Oracle's neues Open Source Projekt unter dem Dach der Eclipse Foundation: EclipseLink, das open source Top Link. Leider hatte Shaun viel Pech und es verirrten sich gerade einmal 10-15 Leute in seine Session. Was Oracle gerade mit TopLink macht ist beachtenswert und ich denke, dass jetzt langsam wieder Bewegung in den ORM Markt kommen wird. Neben EclipseLink ist auch Apache OpenJPA (von Bea / Kodo) ein interessanter Konkurrent zum Platzhirschen Hibernate.

Von meinen Vorträgen war ich mit dem Domain Driven Design Talk sehr zufrieden. Advanced Hibernate lieft in Sachen Besucher gut, ich hatte aber anfangs mit heftigsten technischen Problemen in Bezug auf mein Mac Book Pro / Leopard und Keynote zu kämpfen ("not enough vram available"), so dass ich die Präsentation mit dem Moderator Monitor (mit maximierter "Akt. Folie" Sicht) durchziehen musste. Von daher war der Anfang sehr hektisch und unruhig und ich war nicht ganz zufrieden. Die EJB3/Seam Case Study war sehr gut besucht und ich hatte das Gefühl, dass sie auch bei den Zuhörern gut ankam, ich freue mich schon darauf, das Thema demnächst auch auf der JBoss World in Orlando präsentieren zu dürfen. Mit dem "Persistenz abseits von ORM" Talk war ich auch zufrieden, die Location war aber für die Anzahl der Besucher etwas zu gross, die Fragen am Ende waren aber gut.

Für alle, die nicht auf der W-JAX waren: demnächst werde ich ein cooles Hibernate Statistics Analyse Tool open sourcen ... watch out for news.... was sicher ist, ist die Lizenz: Apache 2.0 unsicher ist noch die Frage, wo das Ding aufschlagen wird.


So, ich fall jetzt totmüde ins Bett und freu mich auf ein Date mit einem tollen Gadget im T-Mobile Laden ;-)

Cheers,
Michael


Sonntag, 4. November 2007

Saul Williams - Niggy Tardust .. die neue Definition von "Hip Hop"

Vor ein paar Tagen hat Saul Williams, seines Zeichens Poet, Schauspieler, Rapper, eine neues Album mit dem Titel "Niggy Tardust" (hallooo David Bowie!) veröffentlicht. Das Album wurde nur online, ohne Plattenfirma im Hintergrund, veröffentlicht. Im Bezug auf den Vertrieb hat sich Saul Williams an Radiohead, die ihre neue Scheibe In Rainbows ebenfalls ohne Plattenfirma veröffentlichten, orientiert. Radiohead gaben ihren Fans die vollständige Freiheit, wie viel sie für die Scheibe als DRM freie 128 kb MP3s bezahlen wollten. Saul Williams hat das Konzept jedoch aufgebohrt. Für 0 $, bekommt man 192 KB MP3s mit Cover und PDF Booklet. Wer das Vertriebsmodell unterstützen will, oder wer eine bessere Qualität (320 kb bzw. FLAC) will, darf 5 US $ via PayPal oder Kreditkarte bezahlen.

Nicht nur in Bezug auf die Distribution des Kunstwerks geht Saul neue Wege. Die komplette Platte ist ein Innovationstrip in Sachen Hip Hop inspirierter Musik. Möchte man Niggy Tardust in eine Schublade stecken, würde man einen komplettes Anziehzimmer benötigen. Nur einen Einfluss hört man konsequent heraus: Trent Reznor, er hat die Scheibe produziert und ohne Ende gepusht. Laut eigenen Aussagen ist es sein aufwändigstes Projekt ausserhalb des NIN Universums seit Mansons "Antichrist Superstar".

Wer also eine in jeder Hinsicht bahnbrechende Platte erstehen oder gratis probehören will, kann dies unter http://www.niggytardust.com tun. Aber mal im Ernst.. schon alleine für die Innovationsfreudigkeit und den Mut dieses Ausnahmekünstlers sollte man 5 US $ locker machen.. enttäuscht werden wohl nur Bushido und Sido Fans *grins*

Der Kaufgrund für Leopard: Time Machine

Habe nun ein paar Tage mit Leopard gearbeitet. Zahlreiche Features sind primär unter "Eye Candy" einzuordnen. Dazu zähle ich:
  • Neue Toolbar
  • Neuer Look der Fenster etc.
  • Teile des Finders
Diese Features sind natürlich keine 130 Euro wert. Praktisch hingegen finde ich den neuen Finder mit Cover Flow. Sieht auf den ersten Blick aus wie ein typischer Apple Marketing Effekt, aber das schnelle Preview von Dokumenten ist extrem praktisch und wird von mir immer häufiger verwendet.

Die Killer Applikation ist aber definitiv Time Machine und dieses Feature alleine ist schon eine Menge Geld wert: Externe Festplatte anstecken, Computer eine Nacht lang für die erste Indizierung rödeln lassen und man hat das beste Backup System, das mir bis  dato unter die Augen gekommen ist. Praktisch ist dabei, dass man ebenfalls andere Externe Festplatten mit sichern kann. Der grösste Minuspunkt an Time Machine ist das Fehlen eines Support für USB Platten, die an der AirPort Extreme Station hängen.

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Leopard Upgrade

Backup mit Super Duper machen, DVD einlegen, 2-3 Mausklicks, Admin Passwort eingeben, 1-2 Stunden Wii spielen, fertig.

So muss das sein!

Bis auf das Fehlen von Java 6 hinterlässt Leopard einen guten und soliden Eindruck. Folgende 3rd Party Anwendungen machten Probleme:
- Adobe Lightroom (ist aber verwendbar)
- NeoOffice (nach update kein Problem mehr)

Montag, 29. Oktober 2007

iPhone Tarife

Vielen Dank, liebe Telekom!!!

Da war wohl jemand aus dem Marketing Sektor ganz ganz schlau und meinte "hey wir nennen das Ding Flatrate, beschneiden aber nach ein paar MB / GB die Bandbreite". Super Idee, so kann man ein Top Produkt von Anfang an gezielt gegen die Wand fahren. Insbesondere der 50 Euro Tarif ist mit nichts anderem als dem Wort "Abzocke" zu bezeichnen. Beim 90 Euro Tarif sieht das Preis- / Leistungsverhältnis im Vergleich mit anderen Tarifen dieser Grössenordnung etwas entspannter aus, aber wie viele potentielle Kunden sind in Deutschland bereit, diese Preise zu zahlen?

Ich hab das iPhone kürzlich im Apple Store in Seattle getestet und war / bin hellauf davon begeistert und würde mir wirklich sehr sehr gerne eines zulegen, aber bei diesen Preisen der Telekom muss ich dann doch nochmal in mich gehen und sehen ob die Vernunft über die Begeisterung siegt, oder nicht. Der 50 Euro Tarif ist für mich schon jetzt tot. UMTS benötige ich auf dem Gerät nicht einmal, für email, ein wenig maps und hier und da ein paar news lesen reicht mir EDGE dicke.

Naja, schade schade, wie sagte der Rock Am See Veranstalter kürzlich über den Hick Hack mit Trent Reznor von Nine Inch Nails: "es hätte so schön werden können"... und weil wir gerade beim Thema sind: Trent Reznor hat zusammen mit Saul Williams eine, mit Sicherheit extrem interessante, Platte aufgenommen. Diese wird nicht über die üblichen Vertriebswege, sondern nur online verkauft. Wer mit einer 192 kb Version zufrieden ist, kann die Scheibe umsonst herunterladen. Wer mehr (bis zu FLAC) will, muss 5 $ zahlen. Angesichts dieser fairen Verkaufspolitik sollte man aber in jedem Fall 5 $ zahlen! Mehr Informationen dazu gibt es unter http://www.nin.com/ und http://niggytardust.com/

Kein Java 6 mit Mac OS X Leopard & W-JAX

Java 6 ist nicht Bestandteil von Leopard, anstelle dessen eine verstaubte 1.5.13 er Version. Für mich ist das in der täglichen Arbeit noch kein Problem. Ärgerlicher finde ich die Kommunikationspolitik von Apple bzgl. Java: Man hört und sieht nichts.

Ich denke, dass der Mac unter vielen Java Entwicklern eine beliebte Plattform ist und dass Apple dieser User Gruppe endlich einen Kommentar schuldig ist.

Meiner Meinung nach sollte Sun das Heft in die Hand nehmen und selbst eine gute VM für den Mac herausbringen. Im Idealfall könnten sie ja das JVM Team von Apple übernehmen. Die andere Alternative ist eine tragfähige Open Source VM für den Mac.

Traurig, traurig...

Ach ja, ich freue mich schon auf die W-JAX. Dort werde ich folgende Vorträge halten:
- Dienstag 06.11.07 10:00 Uhr: Case Study über ein Bleeding Edge Projekt im Banking Umfeld (zusammen mit Francis Pouatcha und Werner Eberling)

- Mittwoch 07.11.07 13:45 Uhr: Advanced Hibernate

- Donnerstag 08.11.07 09:30 Uhr: Einführung in Domain Driven Design (zusammen mit Arno Haase)

- Donnerstag 08.11.07 16:15 Uhr: Persistenz abseits von ORM

Des Weiteren werde ich den "Persistence Tisch" am JAX Ballroom hosten und bin tagsüber meist am Senacor Stand anzutreffen.

Mittwoch, 12. September 2007

Hibernate Statistics

Mit den Hibernate Statistics kann man das Verhalten von Hibernate zur Laufzeit beobachten. So kann man zum Beispiel herausfinden wie oft welche Query aufgerufen wurde und was die Max, Min und Avg Laufzeit der Abfrage ist. Weiterhin kann auch das Verhalten des Second Level Caches überprüft werden. Eine genaue Aufstellung der gelieferten Informationen bietet die Javadoc des org.hibernate.stat.Statistics Interfaces.

Natürlich werden per Default keine Statistiken von Hibernate aufgezeichnet. Erst mit dem Property hibernate.generate_statistics = true zeichnet Hibernate selbige auf.

Um die Statistiken abzufragen hat man folgende Möglichkeiten:
1) JMX
2) Manuelle Abfrage über die SessionFactory
3) Dump auf die Konsole

JMX
Um Statistiken via JMX abzufragen muss eine MBean registriert werden (org.hibernate.jmx.StatisticsService). Das Ganze kann programmatisch oder konfigurativ erfolgen. Die Konfiguration von JMX ist von Appserver zu Appserver unterschiedlich. Im JBoss muss man lediglich folgenden Eintrag der jboss-service.xml Datei hinzufügen:

<mbean code="org.hibernate.jmx.StatisticsService" name="Hibernate:type=statistics"/>


Programmatisch kann die MBean wie folgt registriert werden (will man keine spezifische SF angeben so lässt man einfach die vorletzte Zeile weg):
Hashtable tb = new Hashtable();
tb.put("type", "statistics");
tb.put("sessionFactory", "myFinancialApp");
ObjectName on = new ObjectName("hibernate", tb);
StatisticsService stats = new StatisticsService();
stats.setSessionFactory(sessionFactory);
server.registerMBean(stats, on);



Manuelle Abfrage über SessionFactory
Falls kein JMX zur Verfügung steht können die Statistics immer noch über die SessionFactory abgefragt werden. Die entsprechende Funktion heisst sessionFactory.getStatistics() und gibt ein Objekt vom Typ org.hibernate.stat.Statistics zurück.

Dump auf die Konsole
Einen Schnellschuss bietet sessionFactory.getStatistics().logSummary() an. Auf diese Weise wird eine knappe und meiner Meinung nach nicht sehr brauchbare Zusammenfassung der Statistics auf STDOUT geloggt.

Quellen:
http://www.hibernate.org

Montag, 13. August 2007

JPA / Hibernate Annotations im Rückblick

Bis vor kurzem war ich mir nicht so sicher, ob ich wirklich ein "Fan" von Annotationen für O/R Mappings werde. Gründe hierfür waren primär die doch sehr ausufernden Notationen für Ausnahmefälle.

Inzwischen bin ich aber zu folgendem Schluss gekommen:

So lange man keine schlecht designte Legacy Datenbank integrieren muss, sind Annotation ein wahrlich probates Mittel um O/R Meta Daten zu definieren. Dennoch gibt es immer wieder gewisse Szenarien die mit Annotationen sehr "verbose" bzw. gar nicht möglich (z.b. hibernate ) sind.

Deshalb rate ich dazu Annotationen nicht zu verteufeln, sondern eher das eigene Projekt kritisch zu betrachten und basierend darauf zu entscheiden, ob man mit Annotationen gut leben kann.

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Liebstes Java Hype Framework: Wicket

Aktuell im iPod:
- Nine Inch Nails: Year Zero (HAMMER Scheibe)
- Machine Head: The Blackening
- Queens Of The Stone Age: Era Vulgaris

In vollster Vorfreude:
- Neue As I Lay Dying
- Neue Madball

Aktuelle in allen möglichen Spiele Konsolen:
- XBox 360: Forza 2 und Gears Of War in Hardcore
- PSP: Fifa 07 (Club!!!)
- Wii: Zelda
- PS 2: God Of War 2

Donnerstag, 26. April 2007

Funny .. huh? JBoss loves JDO :-)

Just noticed that one at the JAX Conference in Wiesbaden, Germany.

Please, can anybody tell me since when JBoss is into JDO?
I just had a good laugh about that one...


Mittwoch, 25. April 2007

Fazit meiner Vorträge auf der JAX 2007

Ich hatte folgende Vorträge auf der JAX 07 in Wiesbaden gehalten:

- JPA - Leben in der 1.0 Welt
- Hibernate Advanced

Ich kann ein durchwegs positives Fazit ziehen. Interessant fand ich die Antworten auf meine Frage, wer für OR Mapping Meta Daten Annotations bevorzugt und wer davon weniger begeistert ist. In etwa ein Drittel der Zuhörer war von den Annotationen begeistert, ein weiteres Drittel war gegen Annotationen und das letzte Drittel hatte keine Meinung zum Thema.

Des Weiteren musste ich feststellen, dass eine grosse Nachfrage nach Informationen für fortgeschrittene Hibernate User herrscht. Bei meinem Vortrag war der Saal gut gefüllt und am Schluss gab es zahlreiche interessante Fragen und Diskussionen... hat Spass gemacht!

Dienstag, 24. April 2007

JAX 07 - Montag 23.04.2007

Gestern ging die diesjährige JAX in Wiesbaden los. Leider konnte ich erst spät am Abend bei der Speaker Recption im schönen Kurhaus anwesend sein. Es folgten ein paar interessante Gespräche mit Emmanuel Bernard vom Hibernate Team, mit dem ich meine Wünsche für JPA 2.0 diskutiert hatte:
- Collections of Value Objects
- Manueller Flush Mode
- Criteria Queries
- User Types

Insbesondere eine Erweiterung der User Types dürfte sehr schwer werden, weil hier zahlreiche Hersteller untschiedliche Ansätze verfolgen. Ich denke, dass es dennoch mehr als lohnenswert ist, sich über eine Standardisierung von User Types zu diskutieren weil jede anspruchsvollere Anwendung mit eigenen Typen arbeiten muss.